Aus der Praxis

Aus der Praxis · 14. November 2017
Mit Hilfe der instrumentierten Ganganalyse ist es möglich, objektive Daten zum Gangbild verschiedener Personen oder Patienten zu erhalten. Dazu gehören neben Weg-Zeit Parametern—wie Schrittlänge, Schrittzeit oder Länge der Standphase—auch Gelenkswinkel oder -kräfte während dem Gehen. Im Forschungsbereich werden für die Erfassung dieser Daten häufig Infrarot-Kamerasysteme in Kombination mit Kraftmessplatten und Muskelaktivitätsmessungen verwendet. Ein Nachteil solcher Systeme ist...

Aus der Praxis · 01. Oktober 2017
L-Leucin- und Molkenproteinzufuhr: Ein zentrales Therapieprinzip der muskuloskelettalen Physiotherapie bei alternden Menschen Um Skelettmuskelmasse aufzubauen, muss die myofibrilläre Proteinsynthese den myofibrillären Proteinabbau übersteigen. Synergistisch zu Muskeltraining regen auch essentielle Aminosäuren, insbesondere L-Leucin, die Muskelproteinsynthese an. Aufgrund zunehmender anaboler Resistenz beim Altern ist eine ausreichende Proteinzufuhr für Menschen ab einem Lebensalter von...

Aus der Praxis · 19. September 2017
Rehabilitationsstufe 5 - Funktionelle Bewegung (Karten 16-18) Die Stufe 5 unseres Rückenkartensystems widmet sich der funktionellen Bewegung oder dem spezifischen Training. Der Schwerpunkt liegt auf spezifischen dynamischen Bewegungsabläufen der Wirbelsäule, welche mit Bewegungen der oberen und unteren Extremität kombiniert werden. Die Bewegungsabläufe sind so funktionell wie möglich und berücksichtigen in besonderem Mass die persönlichen und externen Faktoren (physische und soziale...

Aus der Praxis · 05. September 2017
Knorpelbiomarker bei Extrembelastungen Trans Europe Foot Race – 4486 km von Bari zum Nordkapp Ultramarathonläufe (>42 km) stellen eine Extrembelastung für den menschlichen Körper dar—nicht nur wegen der Länge der körperlichen Belastung sondern auch aufgrund von Umweltbedingungen wie Wetter und Terrain. Die Literatur zu den Auswirkungen von Multistage Ultramarathonläufen (mehrere Tagesetappen) auf die Gesundheit beschränkt sich weitgehend auf die Auswirkungen auf das...

Aus der Praxis · 29. August 2017
Vor der Sommerpause haben wir euch die ESP Rückenkarten 1-12 vorgestellt: Hier folgen die letzten zwei Tranchen, die Karten 13 bis 15. Rehabilitationsstufe 4 -Totale Bewegung In der Stufe 4 – totale Bewegung (vielseitig zielorientiert) – wird, wie schon in den Stufen zuvor, die lokale gewichttragende Muskulatur, die globale monoartikuläre gewichttragende Muskulatur und die globale multiartikuläre gewichttragende Muskulatur trainiert. Die Betonung liegt aber nun nicht in der statischen...

Aus der Praxis · 27. Juni 2017
Rehabilitationsstufe 3 -Totale Stabilisation (Karten 10-12) Die Stufe 3 bezeichnen wir als die totale Stabilisation (vielseitig zielorientiert). Im Unterschied zur Stufe 2 wird nun in offener Kette die Aktivität des globalen multi-artikulären Systems akzentuiert. Die statische Stabilität der Wirbelsäule wird in Kombination mit Bewegungen der unteren oder oberen Extremität verbunden. Die entsprechenden Rückenkarten sind die regionale Flexions-/Extensionsstabilität, laterale Stabilität...

Aus der Praxis · 20. Juni 2017
Rehabilitationsstufe 2 - Regionale Stabilisation (Karten 5-9) In Stufe 2 – der regionalen Stabilisation (vielseitig zielorientiert) – wird die Neu-/Reaktivierung und das Zusammenspiel der lokalen gewichttragenden Muskulatur mit Aktivitäten der globalen gewichttragenden Muskulatur (M. Iliocostalis und M. Longissimus dorsi) kombiniert. Um dies zu erreichen, wird die Rehabilitation in geschlossener Muskel- und Gelenkkette durchgeführt. In dieser Phase steht die regionale Stabilität im...

Aus der Praxis · 13. Juni 2017
In den Rückenkarten wird das Prinzip der gestaffelten Aktivität angewendet; die mechanische Belastung wird dabei stufenweise erhöht. Man unterscheidet fünf aufeinander aufbauende Rehabilitationsstufen: von lokaler segmentaler Stabilisation bis hin zur funktionellen Bewegung (Handlung). Jede Rehabilitationsstufe kennt unterschiedliche Rückenkarten.

Aus der Praxis · 06. Juni 2017
Das sind die Ziele der ESP Rückenkarten: · Reorientierung von Gelenk- und Muskelketten durch funktionelle, gestaffelte Aktivität (graded activity) bzw. progressiven Aufbau · Steigerung der «allgemein - vielseitig zielgerichtet – spezifischen» Stabilität · Steigerung der «allgemein - vielseitig zielgerichtet – spezifischen» Belastbarkeit · Erkennung und Training von Schwachstellen · Vermeidung von Rezidiven, Prävention

Aus der Praxis · 30. Mai 2017
ESP Rückenkarten Das Konzept der Rückenkarten wurde durch ESP Education Network weiter entwickelt; jetzt liegt die überarbeitete Version vor. In den Rückenkarten wird das Prinzip der gestaffelten Aktivität angewendet; die mechanische Belastung wird dabei stufenweise erhöht. Man unterscheidet fünf aufeinander aufbauende Rehabilitationsstufen: von lokaler segmentaler Stabilisation bis hin zur funktionellen Bewegung (Handlung). Jede Rehabilitationsstufe kennt unterschiedliche Rückenkarten....

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