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crossklinik - Klinik für Orthopädie und Sportmedizin

Seit ein paar Wochen dürfen wir die crossklinik zu unseren Kollektiv Mitglieder zählen und geben ihnen hiermit eine Plattform sich vorzustellen und uns einen Einblick in ihre spannende Tätigkeit zu geben. Viel Lesevergnügen wünscht euch das SART Team

 

 

Aktive Menschen mit unterschiedlichen Zielen, Verletzungen und Erkrankungen bewegen uns. Im Zusammenspiel von Orthopädie, Sportmedizin, Sportwissenschaft und Physiotherapie bieten wir integrative und innovative Behandlungskonzepte.

Sportverletzungen sind immer Stresssituationen, in denen es gilt, so schnell wie möglich die richtige Diagnose zu stellen und eine optimale Therapie einzuleiten. Diese Grundsätze gelten für Spitzen- ebenso wie für Breitensportler. Die langjährige Erfahrung unseres Ärzteteams und unserer Therapeuten sowie auch die Kenntnis modernster Behandlungsmethoden prägen unsere Therapie. Dabei geht es nicht immer darum, den Sportler so schnell wie möglich, sondern vielmehr so gesund wie möglich zurück zum Sport zu bringen.

Unsere Klinik umfasst vier Bereiche mit insgesamt ca. 50 Mitarbeitenden. Der Standort an der Bundesstrasse 1 wurde im Jahre 2010 bezogen und letzten Sommer mit dem Gebäude direkt neben der crossklinik in Richtung Bahnhof erweitert. Die vier Bereiche lassen sich wie folgt beschreiben:

 

Als eine der Kernkompetenzen der crossklinik zählt unsere Orthopädie. Sämtliche orthopädische Disziplinen finden sich in unserem Angebot. Fehlbildungen, überlastungsbedingte Probleme und Erkrankungen des Stütz- und/oder Bewegungsapparates sind wichtige Bestandteile des orthopädischen Alltags in der crossklinik. Sowohl die oberen Extremitäten mit Schulter- und Ellbogengelenk, die unteren Extremitäten mit Knie-, Fuss- und Sprunggelenk, die allgemeine Prothesenversorgung, als seit neustem auch der Bereich Handgelenk/Hand werden durch unsere Orthopäden abgedeckt.

 

 

 

Unsere Sportmedizin befasst sich mit Sportverletzungen, Überlastungen sowie präventiven Untersuchungen, wie sie zum Beispiel in sportärztlichen Untersuchungen durchgeführt werden. Neben der Notfallsprechstunde, der manuellen Medizin und der Osteopathie arbeitet die Sportmedizin eng mit der Physiotherapie und der Sportwissenschaft zusammen.

 

 

 

 

Die Physiotherapie im Hause der crossklinik bietet neben der Sportphysiotherapie eine grosse Bandbreite von therapeutischen Massnahmen an. Dazu zählen z.B. die Stosswellentherapie, elektrische Muskelstimulation, physikalische Therapie (Wärme-/Kälte Anwendung, Ultraschalltherapie) etc. Im Sinne der Überschrift – eine Klinik von Sportlern für Sportler – sind wir davon überzeugt, dass aktive und funktionelle Therapie der Weg zum Ziel ist. Darüber hinaus betreuen unsere Physiotherapeuten neben einzelnen Sportlern auch Teams in diversen Sportarten wie z.B. MTB, Handball (Nationalmannschaft), Volleyball (Nati A) etc.

 

Über spezifische Verletzungen und Erkrankungen hinaus, ist schmerzfreies Sporttreiben und eine hohe Leistungsfähigkeit abhängig von zahlreichen Faktoren. In unserer sportwissenschaftlichen Tätigkeit analysieren und beurteilen wir die individuelle sportliche Leistungsfähigkeit sowie Ursachen einer Schmerzproblematik im aktiven Alltag. Neuste Messmethoden helfen uns dabei, präzise Aussagen zu treffen und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Bei Fragestellungen im Bereich Prävention, Leistungsoptimierung und verschiedenen Analysemöglichkeiten helfen wir mit unserem Wissen gerne weiter. Die Sportwissenschaft als interdisziplinäre Wissenschaft befasst sich mit Problemen und Erscheinungsformen, welche ihren Ursprung im Bereich von Sport und Bewegung haben. Interdisziplinär ist nicht nur unsere Wissenschaft, die wir betreiben sondern beschreibt sehr gut auch die Vernetzung innerhalb der Klinik. So arbeiten wir natürlich eng mit der Sportmedizin zusammen und werden für entsprechende Fragestellungen und Abklärungen hinzugezogen. Darüber hinaus stehen wir auch der Abteilung für Orthopädie mit unserem Know-How und den Kraft- und Beweglichkeitstests zur Verfügung.


Kathrin Ziegler, M Sc

 

Sportwissenschaft und Biomechanik

Crossklinik

Bundesstrasse 1

4009 Basel


Tel. Zentrale   +41 61 285 10 10

Tel. direkt        +41 61 285 10 70

 

www.crossklinik.ch

 

 

 

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Friends bei der SART: „Ein gutes Netzwerk ist die Basis für den Erfolg unserer Branche“

ESP (Education Network) und die SART verbindet eine lange Vergangenheit. Das ESP ist der Zusammenschluss mehrerer Europäischer Kooperationspartner mit dem Ziel, Sportphysiotherapie auf wissenschaftlich fundierten Grundsätzen zu entwickeln.

Seit der Gründung der SART 1998 ist ESP dabei. Harald Bant ist einer der Gründer des ESP und fachlicher Beirat der SART. Er weiss aus Erfahrung, wieso sich ein Engagement bei der SART auf jeden Fall lohnt. Wir wollten es genauer wissen.

 

Was hat für die ESP den Ausschlag gegeben als Friends bei der SART mitzumachen?

Harald Bant: Das waren damals zwei wichtige Gründe. Zum ersten: Die Personen welche damals die SART gegründet haben waren professionelle, ehrliche und visionäre Physiotherapeuten, deren Hauptfokus auf der Zusammenarbeit lag. Sie erkannten die Chance eines guten Netzwerkes schon damals und haben die Idee immer weitergesponnen und vorangetrieben. Der zweite Grund war ein inhaltlicher: Die aktive Rehabilitation war schon vor 20 Jahren das zentrale Thema der SART - obwohl es 1998 noch relativ neu und erst auf dem Sprung war, sich als eine Form von physiotherapeutische Interventionen in der Schweiz zu etablieren. Wir wollten dabei sein und haben die Chance genutzt, uns früh mit der SART zu verbinden.

 

Was bringt euch das Engagement bei der SART?

HB: Wie gesagt die Kraft liegt in der Zusammenarbeit im Netzwerk. Durch die Vernetzung miteinander, mit anderen Disziplinen und dem ständigen Dialog bringt es nicht nur die einzelnen Mitglieder von uns und der SART weiter in ihrer professionellen Entwicklung, sondern auch alle anderen, die sich bei der SART engagiere. Nicht zuletzt auch uns, die Mitglieder des fachlichen Beirates.

 

Hat das Engagement auch einen persönlichen Nutzen?

HB: Sicher! Es ist immer wieder eine Freude, mit leidenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten, die die Lebensqualität ihrer Patientinnen und Patienten verbessern und die Physiotherapie auf ein noch besseres Niveau bringen wollen. Das motiviert, stimuliert, bringt neue Ideen und neue Entwicklungen und Ansätze in die Physiotherapie. Davon profitiert jeder.

 

Wie wichtig ist die Vernetzung in der Branche?

HB: Das ist die Basis für die professionelle Entwicklung. Um die Physiotherapie voran zu bringen - inhaltlich, wissenschaftlich und wirtschaftlich - ist die Zusammenarbeit und ein guter Austausch von essentieller Bedeutung. Die SART bildet hier ein wichtiges Fundament für die ganze Branche seit 1998 in der Schweiz.

 

Wie wichtig ist die Vernetzung für deine Organisation?

HB: Die Vernetzung des ESP mit der SART existiert schon seit 2002 bis heute, also 15 Jahre lang. Sie ist für uns zentral, denn die SART bietet eine Plattform für unsere Studentinnen und Studenten und Referentinnen und Referenten sowohl während der Sportphysiotherapie-Ausbildung als auch danach. Ausserdem hat die Zusammenarbeit die inhaltliche Entwicklung der Physiotherapie weitergeführt.

 

Wie das?

HB: Die Vernetzung hat zu vielen gegenseitigen Anfragen für Vorträgen auf Symposia und Kongressen geführt. Die Zusammenarbeit hat ausserdem ein Buch herausgebracht „Aktive Rehabilitation bei lumbalen Rückenbeschwerden“ das vor einer Woche veröffentlicht wurde. Last but not least hat die enge Kooperation mitgeholfen, die Entwicklung des CAS Sportphysiotherapie aufzubauen, das im Januar 2018 startet.

 

Was könnte der SART noch besser machen?

HB: Mit Blick auf die Entwicklung unseres Fachgebietes wäre es gut, wenn die SART auch vermehrt die wirtschaftlichen Kompetenzen ihrer Mitglieder fördert: Zum Beispiel Kommunikationstraining, Entwicklung von Marketingstrategien, und –konzepten. Solche „Soft Skills“ in der Physiotherapie werden immer wichtiger.


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Proteine und Alter

L-Leucin- und Molkenproteinzufuhr: Ein zentrales Therapieprinzip der muskuloskelettalen Physiotherapie bei alternden Menschen

 

Um Skelettmuskelmasse aufzubauen, muss die myofibrilläre Proteinsynthese den myofibrillären Proteinabbau übersteigen. Synergistisch zu Muskeltraining regen auch essentielle Aminosäuren, insbesondere L-Leucin, die Muskelproteinsynthese an.

 

Aufgrund zunehmender anaboler Resistenz beim Altern ist eine ausreichende Proteinzufuhr für Menschen ab einem Lebensalter von etwa 50 Jahren von enormer Bedeutung. Diese anabole Resistenz entsteht durch eine reduzierte Sensitivität der Muskelzellen gegenüber mechanischer Belastung durch Muskeltraining (abgeschwächte Wirkung von Muskeltraining) sowie gegenüber der Stimulation durch essentielle Aminosäuren (erhöhter Proteinbedarf).

 

Sie führt zu verringerter Muskelmasse (Muskelschwund) und Kraftverlust, einhergehend mit Funktionsbeeinträchtigung, was wiederum einen eingeschränkten Lebensalltag bis hin zum Autonomieverlust nach sich zieht und das Risiko für Stürze steigert. Gleichzeitig ist auch der Erfolg von muskuloskelettaler Therapie oder Training geschmälert. Muskelschwund kann ausserdem das Risiko erhöhen, am Metabolischen Syndrom, Diabetes Typ 2 und kardiovaskulären Krankheiten zu erkranken. Daher liegt die täglich notwendige Proteinmenge für ältere Menschen bei 1.2 - 2.0 g/kg/d, während die empfohlene tägliche Proteindosis 0.8 g/kg/d für gesunde, junge Erwachsene beträgt. Gleichzeitig zeigen Studien aber, dass 10-35% der älteren Erwachsenen nicht einmal die zurzeit empfohlene Tagesmenge von 0.8 g/kg/d zu sich nehmen können.

Gemäss der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage liegt die zur akuten maximalen Steigerung der myofibrillären Muskelproteinsyntheserate notwendige Molkenproteinmenge bei älteren Menschen bei rund 0.60 g/kg Körpermasse. Bei einer 70 kg schweren Person liegt der Molkenproteinbedarf pro Portion demnach bei 42 g, wobei die Proteinmenge durch eine massive Anreicherung mit L-Leucin auf etwa 20 g gesenkt werden kann.

 

Ähnlich liegt die benötigte Menge Molkenprotein bei Älteren nach einer muskuloskelettalen Physiotherapie oder einem Muskeltraining bei ≥ 40 g Molkenprotein pro Portion (Churchward-Venne et al. 2016; auch hier kann mit L-Leucin-Anreicherung die Proteinmenge gesenkt werden). Wichtig zu betonen ist, dass aufgrund der sehr schnellen Verdauungsgeschwindigkeit von Molkenprotein und der resultierenden hohen Resorptionsgeschwindigkeit der entsprechenden Aminosäuren sowie des molkenproteinspezifischen Aminosäurenprofils (insb. hoher Anteil an L-Leucin) Molkenprotein allen anderen Proteinarten in Bezug auf die Steigerung der myofibrillären Muskelproteinsyntheserate überlegen ist und so den klinischen Goldstandard darstellt.

 

Wenn im Anschluss an Physiotherapie bei älteren Menschen überhaupt Protein verabreicht wird (was leider äusserst selten erfolgt), werden die eingesetzten Produkte diesen Tatsachen (Proteinmenge und Qualität der Proteinquelle) in der Regel aber aus verschiedenen Gründen nicht gerecht:

 

-> Erstens setzen verschiedene Hersteller Proteinprodukte ein, die zusätzlich zu Molkenprotein andere Proteinquellen enthalten, welche die Verdauungs- und Resorptionsgeschwindigkeit beeinträchtigen und vom optimalen Aminosäurenprofil abweichen (z.B. Milchprotein oder Casein). Dies hat zur Folge, dass bei diesen Produkten keine maximal schnelle Resorption der Aminosäuren erfolgt und zudem aufgrund der suboptimalen Menge an essentiellen Aminosäuren, insb. L-Leucin, zu wenig hohe Blutplasmakonzentrationen erreicht werden.

 

-> Zweitens bedingen Proteinmengen ≥ 40 g pro Portion Flüssigkeitsmengen von ≥ 400 ml (Löslichkeit des Proteinpulvers, Viskosität des Getränks). Solch grosse Trinkmengen werden von den meisten älteren Patienten nicht toleriert/akzeptiert und sind daher in der Praxis nicht einsetzbar.

 

-> Drittens liegt bei vorportionierten Proteinprodukten der Proteingehalt bei 15 - 20 g pro Portion, was aufgrund der verdoppelten Dosierung (zwei Portionen pro Darreichung notwendig) einerseits die praktische Anwendung erschwert und andererseits die Therapiekosten erhöht. Nicht zuletzt wirkt sich eine Doppeldosierung auch negativ auf die Umweltverträglichkeit (doppelte Verpackung) aus.

 

Die Lösung dieser Herausforderungen liegt in der Anreicherung von Molkenproteinisolat mit L-Leucin.

Das weltweit erste Produkt, das diesen Anforderungen gerecht wird, wurde unter der Mitwirkung von Prof. Reto W. Kressig (Universitäre Altersmedizin, Felix Platter Spital Basel) entwickelt. Es ist unter dem Namen Moltein® unter www.omanda.ch erhältlich und wird bereits in verschiedenen Spitälern standardmässig eingesetzt. Eine Akzeptanzstudie am Felix Platter Spital Basel zeigt, dass über 90% der Patienten Moltein® gerne konsumieren.

 

Zusammenfassung:

Um den Therapieerfolg einer muskuloskelettalen Physiotherapie (oder Trainingstherapie) zu maximieren, sollten die älteren Patienten nach jeder Behandlung mind. 40 g Molkenprotein (entspricht etwa 44 g Molkenproteinisolatpulver) oder noch besser, 22 g L-Leucin-angereichertes Molkenproteinisolat zu sich nehmen. Optimal setzt der Therapeut Moltein® in den unterschiedlichen Darreichungsformen ein.

 

Piero Fontana, Dr. sc. ETH Zürich, Fachlicher Beirat der SART

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Werde Mitglied und sichere dir einen SART Wickelfisch.

Diese Aktion beginnt am 25.10.2017 und „es hät solangs hät“.

Die Anmeldung erfolgt über diese homepage: www.sart.ch

 

Kennst Du unseren Wickelfisch?

Der nächste Urlaub kommt bestimmt und mit ihm die Überlegung wohin mit meinen Wertsachen. Am Strand liegen lassen- nein….gemeinsam mal wieder baden gehen- gerne ….und da haben wir das Problem durch den kleinen Wickelfisch schon gelöst. Einfach die Wertsachen einpacken und den Wickelfisch mitnehmen.   

Mach mit und bringe Dich ein, mit Fragen und Ideen. Besuche unsere Netzwerkanlässe und trete in Kontakt mit Sponsoren, Kollektivmitgliedern und fachlichen Beiräten. Profitiere von unseren vielen Angeboten auf www.sart.ch  und facebook/sartschweiz.ch.  Wir freuen uns sehr darüber, dass uns die Kollektivmitglieder, der Vorstand, der fachliche Beirat sowie unsere Partner und Sponsoren, durch ihre Blogbeiträge unterstützen.

 

 

Der regelmässige Austausch bringt uns vorwärts in der aktiven Rehabilitation und macht uns für die Erweiterung des Netzwerkes interessant. Der nächste Netzwerkanlass findet am SSMT am Mittwoch den 25.10.2017 statt. Es gibt nur noch wenige Plätze. Hier anmelden: www.ssmt-tennis.ch

 

 

Heike Drossard

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activdispens

Bewegen trotz Dispens

activdispens will genau das! Erfahre hier live wie es geht und wie es angewendet wird.

 

http://activdispens.ch/de/publikationen/

 

Christoph Wechsler

 

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