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Hier bloggen wir wöchentlich - immer dienstags - zum aktuellen Geschehen rund um die aktive Reha.

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22 neue SART Sportbetreuer - Wir gratulieren!

Well done!

 

Alle 22 Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer die an den vier Modulen des SART Sportbetreuer Kurs (SSB) teilgenommen hatten, haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Wir von der SART gratulieren herzlich und wünschen den frischgebackenen Sportbetreuerinnen und Sportbetreuern viel Erfolg!

 

Der SART Sportbetreuer Kurs richtet sich an Physiotherapeutinnen und -therapeuten, die in Sportvereinen arbeiten oder Sportanlässe betreuen. Wir stellten fest, dass ein  sportmedizinischen-Konzept für dieses Engagement fehlte. Unser Sportbetreuer-Kurs vermittelt Ihnen das Werkzeug, um mit einfachen Schemata, Tipps und Tricks einen sportlichen Anlass professionell zu betreuen und prekäre Situationen erfolgreich zu meistern. Im Kurs sollen nicht nur die theoretischen, sondern vielmehr auch die praktischen Aspekte vermittelt werden.

 

Inzwischen richtet sich der SSB-Kurs an alle, die in der Sportbetreuung tätig sind. Das heisst unser Angebot ist für alle Sportphysiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Trainer, Medizinische Masseure, Ärztinnen, sowie natürlich auch an Studentinnen und Studenten der jeweiligen Fachgebiete.

 

Das Ziel der SART und des Kurses ist es, gute Grundlagen für die sportmedizinische Betreuung zu schaffen. Wir finden es wichtig, dass eine kompetente medizinische Erstversorgung auf dem Sportplatz oder in der Turnhalle sichergestellt ist.

Eine sofortige und vor allem richtige Behandlung von Sportverletzungen hilft, den Schaden möglichst in Grenzen zu halten und bildet bereits den ersten Schritt für eine erfolgreiche Rehabilitation. Die Ausbildung zum SART Sportbetreuer steht also für ein modernes Betreuungskonzept mit wissenschaftlichen und praxisorientierten Inhalten.

 

Der Mix aus Top-Referenten, modernsten Therapieerkenntnissen, Spitzensportlern und praktischen Elementen aus der Trainingstherapie ist einmalig und garantiert abwechslungsreiches Lernen.

Die Module wurden ständig überarbeitet und das Angebot anhand von Feedbacks der Teilnehmerinnen und Teilnehmer optimiert. Weitere Inhalte der Kursmodule sind: Onfield Betreuung, Gesundheitskontrollen und Regeneration, Wundheilung, Sporternährung, Doping, Medikation, Sportmentaltraining sowie Erfahrungen aus dem Spitzensport.

 

Im diesjährigen Kurs waren wir erstmals Gast im FCB-Campus. Nebst spannenden Themen wie  Erste Hilfe im Sport, Diagnostik und Taping kamen die Teilnehmenden des SSB in den Genuss einer professionellen Führung durch den FCB-Campus mit zahlreichen „Häppchen“ von Insiderwissen.

 

Vor allem den Dialog zu den Spitzenathletinnen und -athleten liegt dem Initiator und Kursleiter Felix Zimmermann besonders am Herzen. Über die letzten sieben erfolgreichen Kurse konnten er schon viele Spitzensportler darunter 6 Olympiamedaillengewinner (!), aus verschiedensten Sportarten, für das Podiumsgespräch gewinnen. Sie erläutern uns ihre Sicht und ihre Wünsche an die Sportbetreuung und stellen sich allen Fragen der Kurs-Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

In keinem anderen sportmedizinischen Kurs ist man so nah an unseren Schweizer Spitzenathleten dran wie bei uns.

Diese Spitzensportler durften wir schon bei uns im Rahmen des SSB begrüssen:

Silvan Zurbriggen (Ski Alpin), Manuela Müller (Ski Aerials), Markus Eggler (Curling), Fränzi Aufdenblatten (Ski Alpin), Reto Dürrenberger (Judo), Dominique Gisin (Ski Alpin), Christoph Bieri (Schwingen), Benjamin Steffen (Fechten), Jennifer Oerli (Fussball), Alessia Fiumedinisi (Volleyball), Marc Berthod (Ski Alpin), Rico Peter (Bob), Julia Marty (Eishockey), Mario Thürig (Schwingen), Isabelle Forrer (Volleyball)

Die weiteren Referenten dürfen sich aber auch sehen lassen. Wir können seit vielen Jahren auf die Unterstützung von ausgewiesenen Spezialisten, Trainerinnen und Sportphysiotherapeuten sowie Sportmediziner verlassen.

Es freut uns mit Dr. Lukas Weisskopf, Dr. Henning Ott, Dr. Joachim Rist, Dr. Robert Graf, Dr. Stefan Gisin, Dr. Dominik Rychen und Dr. Martin Ulrich – ein Ärzteteam im „Boot“ zu haben, indem die verschiedensten Aspekte aus der Sportmedizin, der Chirurgie, der inneren Medizin sowie sogar des zahnärztlichen Bereichs abgedeckt werden.

Eines aber haben alle gemeinsam - Sie bringen viel Erfahrung und „Know-how“ von der Arbeit rund um die Sportbetreuung mit.

Auch im Trainerbereich sowie im Sportmentaltraining und in der Ernährungslehre dürfen wir seit Jahren von der Erfahrung von Claude Ammann, Robert Lauber, sowie qualifizierten Ernährungsberater, profitieren.

 

Natürlich werden viele Kursinhalte auch von erfahrenen Sportphysiotherapeuten vermittelt, die auf einen grossen Erfahrungsschatz in der Sportbetreuung zurückgreifen können. Dies sind Simon Heinis, Jan Arie Overberg, Lukas Moosmann, Emanuel Abt, Adrian Engler und Felix Zimmermann.

 

Der Kurs wird mit einer theoretischen Prüfung abgeschlossen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Zertifikat.

 

Wir sind stolz darauf, die beliebte Ausbildung zum SART Sportbetreuer im nächsten Jahr bereits zum 8. Mal durchzuführen. Achtung: Neu –mit Sportmassage-Kurs!

 

Melde Dich noch heute an – die Plätze sind beschränkt.

https://www.sart.ch/angebot/sportbetreuer-info/

 

Daten

Modul I      07.04.2018

Modul II     19.05.2018

Modul III    23.06.2018

Modul IV    18.08.2018

 

Kursorte

Die Austragungsorte der SSB Kurstage sind die Merian Iselin Klinik in Basel, sowie das Parkresort in Rheinfelden. Vielleicht werden wir im nächsten Jahr auch wieder auf dem FCB Campus zu Gast sein.

 

Ich freue mich auf Euch,

herzlich, Felix Zimmermann

 

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Willkommen zurück

Die „Sommerpause“ ist vorbei und die SART steht mit neuen Aktivitäten und Angeboten am Start. Hier ein paar Inputs was im kommenden Halbjahr Spannendes zu erwarten ist:

 

  • Ab sofort werden wir hier wieder wöchentlich bloggen immer dienstags zum aktuellen Geschehen rund um die aktive Reha!
  • SART Mitglieder erhalten beim neuen Studiengang CAS Sportphysiotherapie an der Universität Basel  einen Mitgliederbonus von 10%. Für Informationen und Anmeldungen bitte hier entlang.
  • Das Buch zur aktiven Rehabilitation von lumbalen Rückenbeschwerden erscheint im September. Die SART organisiert ein Kursangebot zu den vollständig überarbeiteten ESP Rückenkarten mit Harald Bant und Guido Perrot am  27./28. Oktober 2017 und am 10./11. März 2018. Mehr Infos findet Ihr in der Agenda.
  • Das SSMT Symposium 2017 by SART (inkl. Tennistickets Swiss Indoors Basel) vom Mittwoch, 25. Oktober 2017 zum Thema „Konservative Orthopädie: Knorpel und Schmerz“ kann auf der neuen Internetseite des SSMT - hier - gebucht werden.

 

Wir freuen uns auf ein spannendes zweites Halbjahr 2017 mit Euch!

 

Herzlich,

Guido Perrot

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ESP Rückenkarten 10-12

Rehabilitationsstufe 3 -Totale Stabilisation (Karten 10-12) 

 

Die Stufe 3 bezeichnen wir als die totale Stabilisation (vielseitig zielorientiert). Im Unterschied zur Stufe 2 wird nun in offener Kette die Aktivität des globalen multi-artikulären Systems akzentuiert. 


Die statische Stabilität der Wirbelsäule wird in Kombination mit Bewegungen der unteren oder oberen Extremität verbunden.


Die entsprechenden Rückenkarten sind die regionale Flexions-/Extensionsstabilität, laterale Stabilität und Flexions-/Extensionsstabilität mit Rotationsstabilität.

Bildbeschreibung: Squat – korrekte Übungsausführung in Rehabilitationsstufe 3 – Totale Stabilisation

Die Qualität der Rehabilitation wird durch die ständige Kontrolle und allenfalls entsprechende Korrektur nach objektiven und subjektiven Qualitätskriterien des Physiotherapeuten respektive Patienten mitbestimmt.

 

Subjektive Qualitätskriterien sind:  Schmerzen, Ermüdung, Bewegungsangst, Zunahme neurologischer Erscheinungen (motorisch, sensorisch), Zunahme vegetativer Erscheinungen (Schwindel, Nystagmus etc.)

 

Objektive Qualitätskriterien sind: Optimale Ausgangsstellung, optimales Bewegungsausmass, optimaler Bewegungsrhythmus, optimaler Bewegungsablauf.

Guido Perrot

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ESP Rückenkarten 5-9

 

Rehabilitationsstufe 2 - Regionale Stabilisation (Karten 5-9)

 

In Stufe 2 – der regionalen Stabilisation (vielseitig zielorientiert)  – wird die Neu-/Reaktivierung und das Zusammenspiel der lokalen gewichttragenden Muskulatur mit Aktivitäten der globalen gewichttragenden Muskulatur (M. Iliocostalis und M. Longissimus dorsi) kombiniert.

 

Um dies zu erreichen, wird die Rehabilitation in geschlossener Muskel- und Gelenkkette durchgeführt. In dieser Phase steht die regionale Stabilität im Vordergrund, also die statische Stabilität: Flexion, Lateralflexion und Extension der Wirbelsäule.

 

Übungsbeispiel Karte 5:  High Sitting Good Morning (siehe Bilder).

 

Weitere Informationen erhälst Du mit weiteren Blog’s hier oder im Physio-Fachbuch:

 

"Lumbale Rückenbeschwerden-Aktive Rehabilitation in der Physiotherapie

Harald Bant und Guido Perrot"

 

Unter Mitarbeit von Claudia Diriwächter, Marcel Enzler, Martin Ophey, Cornelia Rolli Salathé

 

2017, 280 S. , 250 Abb. , gebunden (FH) , ISBN: 9783131733719 -

Erscheinungstermin: ca. 07.09.2017

 

Guido Perrot

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ESP Rückenkarten

In den Rückenkarten wird das Prinzip der gestaffelten Aktivität angewendet; die mechanische Belastung wird dabei stufenweise erhöht.

Man unterscheidet fünf aufeinander aufbauende Rehabilitationsstufen: von lokaler segmentaler Stabilisation bis hin zur funktionellen Bewegung (Handlung). Jede Rehabilitationsstufe kennt unterschiedliche Rückenkarten.

Rehabilitationsstufe 1- lokale Stabilität (Karten 1-4) 

 

Die Stufe 1 beginnt mit der lokalen segmentalen Stabilisation (allgemein). Ziel ist die Aktivitätszunahme der lokalen gewichttragenden Muskulatur. Mit der Rekrutierung möglichst vieler motorischer Einheiten und einer Zunahme des Tonus der lokalen Muskulatur verbessert sich die «Stiffness» der Wirbelsäule. Segmentale translatorische Bewegungen werden verringert und folglich die lokale Stabilität verbessert.

 

In dieser Phase der Rehabilitation geht es um segmentale Flexions-, Lateralflexions-, Extensionsstabilität und Beckenbodenstabilität.

 

Bild 1 lokale Flexionsstabilität 

 

Beobachtungspunkte: statische Aktivierung ohne sichtbare Bewegung //Aktivität der Rumpfmuskulatur:  isometrische Aktivität der lokalen Flexoren

 

 

 

Bildquelle 215049

Bild 2 lokale Extensionsstabilität 

 

Beobachtungspunkte: statische Aktivierung ohne sichtbare LWS Bewegung // Aktivität der Rumpfmuskulatur:   isometrische Aktivität der lokalen Extensoren

 

 

 

Bildquelle A06 2291

Bild 3 lokale laterale Stabilität

 

Beobachtungspunkte: statische Aktivierung ohne sichtbare Bewegung // Aktivität der Rumpfmuskulatur:  isometrische Aktivität der lokalen Lateralflexoren

 

 

 

Bildquelle A11 2316

Bild 4 lokale Beckenbodenstabilität

 

Beobachtungspunkte: statische Aktivierung ohne sichtbare Bewegung // Aktivität der Rumpfmuskulatur:   isometrische Aktivität der lokalen Beckenbodenmuskulatur

 

 

 

Bildquelle A10 0 2314

Guido Perrot

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