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Spannend-Lehrreiches Sportbetreuer Modul 1 vom Samstag 6. April 2019

Der diesjährige Sportbetreuer-Kurs der SART unter der Leitung von Thomas Balke und Séverine Albini startete letzten Samstag 6. April 2019 bereits in die 11. Runde. Ein Chefarzt, ein Zahnarzt, ein Trainer, ein Mentaltrainer sowie ein Physiotherapeut vermittelten den 13 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern grundlegendes Wissen und teilten ihre eigenen Erfahrungen aus dem Sportbereich.

 

Pünktlich um 08.30 Uhr begrüssten die Kursleiter Thomas Balke und Séverine Albini die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sportbetreuer-Kurs der SART. Nach der interaktiven Vorstellungsrunde führte Thomas Balke in die Anforderungen der Sportbetreuung ein und betonte dabei, dass stets der Athlet/die Athletin im Mittelpunkt stehen soll.

 

Anschliessend klärte Dr. med. Hans Joachim Rist aus der Rennbahnklinik über den Dopingmissbrauch zur Steigerung der Leistungsfähigkeit bei Sportlern auf. Die aktuelle Dopingliste mit den aufgeführten verbotenen Substanzen und Methoden wird jährlich erneuert. Vorsicht geboten ist insbesondere bei Nahrungsergänzungsmitteln, welche mit Anabolika verunreinigt sein können.

 

Nach der Kaffeepause berichtete Claude Ammann von seinen Erfahrungen als Profitrainer und die Trialbike-Fahrerin Debi Studer erzählte aus ihrem Spitzensportalltag. Das Podiumsgespräch verschaffte einen spannenden Einblick in die Sportwelt aus Sicht des Trainers sowie der Athletin.

 

Beim offerierten Mittagessen kam es zum angeregten Austausch zwischen den Teilnehmenden und Dozenten.

 

Gleich nach der Mittagspause eröffnete Robert Lauber die Runde mit einer praktischen Durchführung von Techniken aus dem mentalen Training. Voller Leidenschaft erörterte er den Stellenwert des Mentaltrainings im Sport und warnte vor der Einnahme von Beruhigungsmitteln, welche die Leistungsfähigkeit des Körpers herabsetzen.

 

Zahnunfälle kommen insbesondere in Kampf-, Stock-, Kontakt- und Trendsportarten immer häufiger vor, weshalb Dr. med. dent. Dominik Rychen die Notfallversorgung bei Zahnverletzungen vorstellte. Jeder Notfallkoffer muss zwingend mit einer Zahnrettungsbox ausgestattet sein, um herausgeschlagene Zähne richtig aufzubewahren. Als Alternativen bieten sich auch Milch, isotone Na-Cl-Lösung oder die Lagerung in Kunststoff-Folie an.

 

Der letzte Vortrag vom Physiotherapeuten Lukas Moosmann thematisierte die physiologischen Abläufe der Wundheilung und die entsprechenden Massnahmen in den jeweiligen Wundheilungsphasen. Das Akronym „POLICE“ steht für Protection – Optimal Load – Ice – Compression – Elevation und gilt als Grundsatz für die akute Versorgung von Sportverletzungen. Nach diesem ersten lehrreichen Kurstag freuen sich alle auf die nächsten drei bevorstehenden Module und setzen in der Zwischenzeit das Gelernte bereits in der Praxis um.

 

Stephanie Uebersax

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ACTIVDISPENS® Bewegung trotz Sportdispens

ACTIVDISPENS® ist ein innovatives Programm für verletzte Schülerinnen und Schüler, welches früh das Bewusstsein für ein eigenverantwortliches Gesundheitsverhalten schulen und somit einen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten kann. Die Kindheit legt wesentliche Grundlagen für die spätere Gesundheit. Lisa Runge hat einen Artikel für das Magazin "Physio Active" geschrieben, den sie heute im Blog veröffentlicht.

 Mehr Beispiele auf: www.activdispens.ch oder in der App (für iPhone und Android)

 

Viele chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates sind Folge von zu wenig Bewegung und daher vermeidbar. Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen am Bewegungsapparat werden häufig dazu ermutigt sich gesünder zu verhalten und eine Lebensstiländerung vorzunehmen. Im therapeutischen Alltag fällt Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten daher eine aufklärende Rolle bei der Behandlung dieser Patientinnen und Patienten zu. Effizienter wäre es, wenn viele dieser chronischen Krankheiten gar nicht erst entstehen würden. Eine Voraussetzung dafür ist, dass das Gesundheitsbewusstsein für mehr Bewegung bereits in der Kindheit (fest) verankert wird. Es gibt jedoch einen Trend, der aufzeigt, dass sich heutzutage bereits Kinder und Jugendliche weniger bewegen und immer häufiger im Vergleich zu früher mit motorischen Einschränkungen und Haltungsschwäche zu kämpfen haben (1). 

 

Die aktuelle Swiss Children’s Objectively Measured Physical Activity Studie (SOPHYA) zeigt, dass Sport bei den Jugendlichen in der Schweiz einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Dennoch ist die aktiv verbrachte Zeit bei den 6-19 Jährigen in der Schweiz seit 2008 rückläufig (2). Mit zunehmenden Alter verbringen Kinder und Jugendliche mehr sitzend als mit Bewegung (2)(3).Mal abgesehen von vielen anderen gesundheitlichen Vorteilen, ist eine angemessene Aktivität bei Kindern eine fundamentale Voraussetzung bei deren motorischen und geistigen Entwicklung (3). Das Ziel ist es daher körperliche Bewegung früh zu fördern. 

 

Die Grundidee des Projektes ist die aktive Integration teildispensierter Schülerinnen und Schüler in den Sportunterricht.

Eine komplette Freistellung vom Sport in der Krankheitsphase widerspricht in vielen Fällen den heutigen Kenntnissen und Erfahrungen der Sportmedizin (4). Mit einer ärztlichen Sportdispensation wird den Kindern fälschlicherweise suggeriert, dass eine passive Haltung gesund ist und Bewegung schädlich sein kann. Das Übungsprogramm von ACTIVDISPENS® bietet einAlternativprogramm, welches ihren Genesungsverlauf positiv beeinflusst. Es soll den Jugendlichen aufzeigen, dass es einen (intelligenten) Mittelweg gibt zwischen kompletter Inaktivität und intensivem Sport. Dieser Weg ist notwendig für ein besseres Körpergefühl und Verständnis, was gut für die eigene Gesundheit ist.

 

Für die Erarbeitung des Konzeptes gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeuten/innen, Ärzten/innen und Sportlehrerpersonen. Mit Hilfe einer Bedarfsanalyse wurde 2013 ein Fragebogen an 2600 Mitglieder von drei schweizerischen Ärztegesellschaften versandt (5). Ein weiterer Fragebogen wurde an 4.000 Sportlehrpersonen des SVSSs an Schulen verteilt. Aus den Rückmeldungen wurde ein Teildispensationsformular für Ärztinnen und Ärzte entwickelt, welches die Bedürfnisse aller Berufsgruppen abdeckt und sicherstellt, dass sich der Verletzungszustand der Jugendlichen nicht durch inkorrekte Bewegung und Aktivität verschlechtert oder eine neue Verletzung hinzukommt.

 

Die Erstellung eines geeigneten Trainingsprogramms war die Verantwortung der Physiotherapeuten, die als Fachpersonen für korrekte Bewegungen die Bedürfnisse der Berufsgruppen und verletzten Jugendlichen beachtet haben. Es wurde darauf geachtet, dass es eine für das Kind angepasste individuelle Lösung gibt. Das Ergebnis ist ein Katalog mit Übungen, die mithilfe physiotherapeutischer und schulsportspezifischer Fachliteratur zusammengetragen wurden. Die Übungen können zum Teil selber ausgewählt und angepasst werden. Das Programm ist bewusst einfach gehalten und unterstützt die Sportlehrperson dabei, teildispensierte Schülerinnen und Schüler aktiv in den Schulsport zu integrieren. 

 

Dass Interdisziplinarität nicht nur bei den beteiligten Berufsgruppen gut ankommt verdeutlicht das Beispiel eines Schülers am Gymnasium in Oberwil in Baselland, der den Übungen zunächst skeptisch gegenüberstand. Als der Sportlehrer ihm jedoch mitteilte, dass das Programm speziell von Physiotherapeuten entwickelt wurde, war er begeistert, motiviert und fühlte sich angesprochen.

 

Seit das Projekt 2013 von der schweizerischen Arbeitsgruppe für Rehabilitationstraining (SART) und dem schweizerischen Verband für Sport in der Schule (SVSS) ins Leben gerufen wurde, hat sich viel getan. Auf der einen Seite konnte ein deutlicher Anstieg der Schulen beobachtet werden, die das Konzept in ihren Schulalltag integrieren. Das Konzept wird in den Kantonen Glarus, Graubünden, Nidwalden, Schwyz,  Fribourg, Zug und das Fürstentum Liechtenstein flächendeckend auf den Stufen Sek I und Sek II angewendet. Zusätzlich haben bereits 200 Schulen in der ganzen Schweiz ACTIVDISPENS®umgesetzt. Auf der anderen Seite hat sich das Konzept im Bereich Nutzerfreundlichkeit ebenfalls stetig weiterentwickelt. Mittlerweile wurde die Webseite in alle vier Landessprachen übersetzt und eine englische Version ist verfügbar (6). Zusätzlich kann man in der Schweiz auf youtube ein Video ansehen. Die App, die seit Anfang 2017 in der Schweiz kostenlos im App Store bereit steht, ermöglicht Schülern und Lehrpersonen nach einmaligem Herunterladen der Übungen, auch ohne Internetzugang alle Übungen als Video ansehen zu können. Mit der App können alle Übungen offline gespeichert werden. Sollte kein Internetzugang zur Verfügung stehen, können nach wie vor die Übungen als PDF-Dokumente ausgedruckt und anhand der beschriebenen Anleitung durchgeführt werden.

 

Das Programm soll im individuellen Fall nicht eine spezifische Physiotherapie ersetzen.

In solchen Fällen stellt ACTIVDISPENS® eine wertvolle Unterstützung für den Genesungsverlauf der Jugendlichen dar. Der Effekt von ACTIVDISPENS® soll weiterhin analysiert werden, weshalb derzeit geplant ist Daten zu erheben, die prüfen sollen, ob seit Einführung von ACTIVDISPENS® die Anzahl an Schuldispensationen zugunsten erstellter Teildispensationen reduziert werden konnte.

 

 

Lisa Runge

Vorstandsmitglied der SART

MScPT

Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften 

 

 

Für weitere Informationen: 

info@activdispens.ch

 

 

 Literatur

1     Weiß, A., Weiß, W., Stehle, J., Zimmer, K., Heck, H., & Raab, P. (2004). Beeinflussung der Haltung und Motorik durch Bewegungsförderungsprogramme bei 

2     Kindergartenkindern. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 55(4), 101-105.

3     Bringolf-Isler, B., Probst-Hensch, N., Kayser, B., & Suggs, S. (2016). Schlussbericht zur SOPHYA-Studie (Laufzeit des Projekts: Januar 2013-Januar 2016).

4     World Health Organization (WHO. (2017). EUR/RC65/9 Physical activity strategy for the WHO European Region 2016–2025. Health.

5     Gunkel, I., & Hebestreit, H. (2002). 1.3 Auswirkungen von Training im Kindes-und Jugendalter. Kinder-und Jugendsportmedizin: Grundlagen, Praxis, Trainingstherapie; 41 Tabellen, 21.

6     Diriwächter, Claudia. (2013). Bedarfsanalyse zur Entwicklung eines einheitlichen Sportdispensationsformulars. Arbeit im Rahmen des Projekts «Bewegung trotz Sportdispens». Interfakultärer Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaften. Universität Salzburg.

7     Bewegung trotz Sportdispens. activdispens.ch. http://activdispens.ch/. (abgerufen am 12.11.2017).

 

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Aua!

"Schmerz ist eine komplexe subjektive Sinneswahrnehmung, die als akutes Geschehen den Charakter eines Warn- und Leitsignals aufweist und in der Intensität von unangenehm bis unerträglich reichen", schreibt Wikipedia in seiner Definition. Unsere "Friends" von Physio meets Science haben sich dem Thema angenommen. Hier findet ihr einen ausführlichen Überblick über die Schmerzarten.

 

Schmerz

Eine unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die mit einem tatsächlichen oder potentiellen Gewebeschaden verbunden ist, oder in Bezug auf einen solchen Schaden beschrieben.

 

Hinweis: Die Unfähigkeit, verbal zu kommunizieren, negiert nicht die Möglichkeit, dass ein Individuum Schmerzen empfindet und eine angemessene schmerzlindernde Behandlung benötigt. Schmerz ist immer subjektiv. Jeder Einzelne lernt die Anwendung des Wortes durch Erfahrungen im Zusammenhang mit Verletzungen bereits zu Beginn. Biologen erkennen, dass jene Reize, die Schmerzen verursachen, Gewebe schädigen können. Demzufolge ist der Schmerz die Erfahrung, die wir mit dem tatsächlichen oder potentiellen Gewebeschaden assoziieren. Es ist zweifellos eine Empfindung in einem Teil oder Teilen des Körpers, aber es ist auch immer unangenehm und daher auch eine emotionale Erfahrung. Erfahrungen, die Schmerzen ähneln, aber nicht unangenehm sind, z. B. Stechen, sollten nicht Schmerz genannt werden. Unangenehme abnormale Erfahrungen (Dysästhesien) können auch Schmerzen sein, sind aber nicht notwendigerweise so, weil, subjektiv nicht immer mit der sensorischen Qualität von Schmerzen einhergehend. Viele Menschen berichten über Schmerzen bei fehlendem Gewebeschaden oder einer wahrscheinlichen pathophysiologischen Ursache; normalerweise geschieht dies aus psychologischen Gründen. Es ist normalerweise nicht möglich, einen solchen Schaden aufgrund einer Aussage des betroffenen zu unterscheiden. Wenn sie ihre Erfahrung als Schmerz aufgrund von Gewebeschädigung ansehen, sollte dies als solcher akzeptiert werden. 

 

Diese Definition vermeidet die Bindung von Schmerz an einen Reiz. Aktivität, die in den Nozizeptoren und nozizeptiven Bahnen durch einen schädlichen Reiz ist nicht gleichzusetzen mit Schmerz, welcher immer ein psychologischer Zustand ist, auch wenn dieser Schmerz häufig eine körperliche Ursache aufweist.

 

 

 

Allodynie

Schmerz aufgrund eines Reizes, führt nicht zwangsläufig zu Schmerzen.

Hinweis: Der Stimulus führt zu einer unvorhergesehenen schmerzhaften Reaktion. Dies ist ein klinischer Begriff, der keinen Mechanismus impliziert. Allodynie kann nach verschiedenen Arten von somatosensorischen Reizen, die auf viele verschiedene Gewebe einwirken, auftreten.

 

Der Begriff Allodynie wurde ursprünglich eingeführt, um die Schmerzen bei Patienten mit Läsionen des Nervensystems, bei denen Berührung, leichter Druck, mäßige Kälte oder Wärme Schmerzen hervorrufen, wenn sie auf scheinbar normale Haut appliziert werden, von Hyperalgesie und Hyperästhesie zu trennen. Allo bedeutet "ein anderer" auf Griechisch und ist eine übliche Vorsilbe für medizinische Bedingungen, die von den erwarteten abweichen. Odynia leitet sich vom griechischen Wort odune oder odyne ab, und wird z. B. bei den Problemen „Pleurodynie“ und „Coccydynie“ verwendet. Es ähnelt in der Bedeutung der Wurzel, aus der wir Wörter mit -algia oder -algesia ableiten. Allodynia wurde nach Gesprächen mit Professor Paul Potter von der Abteilung für Geschichte der Medizin und Wissenschaft an der University of Western Ontario vorgeschlagen. Die Worte "zur normalen Haut" wurden in der ursprünglichen Definition verwendet, aber später weggelassen, um einen Hinweis darauf zu entfernen, dass Allodynie nur auf übermittelten Schmerz (referred pain) angewendet wurde. Ursprünglich wurde der schmerzauslösende Reiz auch als "nicht schädlich" beschrieben. Ein Reiz kann jedoch zu bestimmten Zeiten schädlich sein zu anderen aber nicht, zum Beispiel bei intakter Haut und sonnenverbrannter Haut, die Grenzen der schädlichen bzw. nicht schädlichen Stimulation sind schwer zu begrenzen. Da das Komitee darauf abzielte, Begriffe für die klinische Verwendung bereitzustellen, wollte es diese nicht unter Bezugnahme auf spezifischen physikalischen Eigenschaften der Stimulation, z. B. den Druck in Kilopascal pro Quadratzentimeter, definieren.  Darüber hinaus besteht selbst bei intakter Haut wenig Evidenz, dass eine starke schmerzhafte Quetschung an normalen Gewebe eine Verletzung verursacht oder nicht. Dementsprechend wurde es als bevorzugt angesehen, Allodynie im Hinblick auf die Reaktion auf klinische Reize zu definieren und darauf hinzuweisen, dass die normale Reaktion auf den Reiz fast immer an anderer Stelle im Körper getestet werden kann. Ferner wird der Begriff Allodynie angewendet, die eine Sensibilisierung der Haut verursachen können, z. B. Sonnenbrand, Entzündung oder Trauma. Es ist wichtig zu erkennen, dass Allodynie eine Veränderung in der Qualität einer Empfindung, ob taktil, thermisch oder von irgendeiner anderen Art, beinhaltet. Die ursprüngliche Modalität ist normalerweise nicht schmerzhaft, aber die Antwort darauf ist es. Es gibt somit einen Verlust der Spezifität einer sensorischen Modalität. Im Gegensatz dazu stellt Hyperalgesie eine verstärkte Reaktion in einem spezifischen Modus dar, nämlich Schmerz. Bei anderen kutanen Modalitäten ist Hyperästhesie der Ausdruck, der Hyperalgesie entspricht, bei Hyperalgesie ist die Qualität nicht verändert. Bei der Allodynie unterscheiden sich Reiz und Reaktions im Gegensatz zur Hyperalgesie. Diese Unterscheidung sollte nicht durch die Tatsache verwechselt werden, dass Allodynie und Hyperalgesie unter bestimmten Umständen, z. B. mit Druck oder Temperatur, auf demselben Kontinuum der physikalischen Intensität mit Überlappung aufgetragen werden können.

 

 

Analgesie

Abwesenheit von Schmerzen als Reaktion auf Stimulation, die normalerweise schmerzhaft wäre.

 

Anästhesie dolorosa

Schmerzen in einem Gebiet oder einer Region, die betäubt ist.

 

Kausalgie

Ein Syndrom von anhaltenden brennenden Schmerzen, Allodynie und Hyperpathie nach einer traumatischen Nervenläsion, häufig kombiniert mit vasomotorischer und sudomotorischer Dysfunktion und später trophischen Veränderungen.

 

Dysästhesie

Eine unangenehme abnorme Empfindung, ob spontan oder evoziert.

Hinweis: Vergleichen mit Schmerzen und Parästhesie. Spezielle Fälle von Dysästhesie umfassen Hyperalgesie und Allodynie. Eine Dysästhesie sollte immer unangenehm sein, und eine Parästhesie sollte nicht unangenehm sein, obwohl anerkannt wird, dass die Grenzen dabei einige Schwierigkeiten bereitet, wenn es darum geht, ob eine Empfindung angenehm oder unangenehm ist. Es sollte immer angegeben werden, ob die Empfindungen spontan oder evoziert sind.

 

 

Hyperalgesie

Erhöhter Schmerz durch einen Reiz, der normalerweise Schmerzen verursacht.

Hinweis: Hyperalgesie spiegelt erhöhte Schmerzen bei Stimulation oberhalb der Schmerzschwelle wieder. Dies ist ein klinischer Begriff, der keinen Mechanismus impliziert. Für Schmerzen, die durch Reize hervorgerufen werden, die normalerweise nicht schmerzhaft sind, wird der Begriff Allodynie bevorzugt, während Hyperalgesie geeigneter für Fälle mit einer erhöhten Antwort bei einem normalen Schwellenwert oder bei einem erhöhten Schwellenwert, z. B. bei Patienten mit Neuropathie, verwendet wird. Es sollte auch bedacht werden, dass bei der Allodynie der Stimulus und die Antwort in verschiedenen Modi sind, während sie sich bei Hyperalgesie in der gleichen Weise befinden. Gegenwärtige Hinweise legen nahe, dass Hyperalgesie eine Folge der Störung des nozizeptiven Systems mit peripherer oder zentraler Sensibilisierung oder beidem ist. Es ist jedoch wichtig, zwischen den klinischen Phänomenen, die diese Definition hervorhebt, und der Interpretation zu unterscheiden, die sich möglicherweise mit dem Wissensfortschritt ändern kann. Hyperalgesie kann nach verschiedenen Arten der somatosensorischen Stimulation auf verschiedene Gewebe angewendet werden.

 

Hyperästhesie

Erhöhte Sensibilität gegenüber Stimulation, ohne die speziellen Sinne des Menschen (hören, sehen…).

Hinweis: Der Stimulus und der Ort sollten angegeben werden. Hyperästhesie kann sich auf verschiedene Modi der kutanen Sensibilität beziehen, einschließlich Berührung und thermischer Empfindung ohne sowie mit Schmerz. Das Wort wird verwendet, um sowohl eine verminderte Schwelle für jeden Reiz als auch eine erhöhte Reaktion auf Reize anzuzeigen, die jedoch normal erkannt werden. Der Begriff Allodynie wird für Schmerzen bei Stimulation vorgeschlagen, die normalerweise nicht schmerzhaft ist. Hyperästhesie umfasst sowohl Allodynie als auch Hyperalgesie, aber die spezifischeren Begriffe sollten überall dort verwendet werden, wo sie anwendbar sind.

 

Hyperpathie

Ein schmerzhaftes Syndrom, das durch eine ungewöhnlich schmerzhafte Reaktion auf einen Reiz, insbesondere einen repetitiven Reiz, sowie eine erhöhte Schwelle gekennzeichnet ist.

Hinweis: Es kann bei Allodynie, Hyperästhesie, Hyperalgesie oder Dysästhesie auftreten. Fehlerhafte Identifizierung und Lokalisierung des Stimulus, der Verzögerung, der Strahlungsempfindung und der Empfindung die nach einer Stimulation anhält (aftersensation),können vorhanden sein. Der Schmerz ist oft von explosiven Charakter.

 

Hypoalgesie

Verminderter Schmerz als Reaktion auf einen normalerweise schmerzhaften Reiz.

Anmerkung: Hypoalgesie wurde früher als verminderte Empfindlichkeit gegenüber schädlicher Stimulation definiert, was einen speziellen Fall von Hypästhesie zur Folge hat. Sie bezieht sich jedoch nur auf das Auftreten von relativ gesehen weniger Schmerz als Antwort auf eine Stimulation, die Schmerzen verursacht. Hypästhesie deckt den Fall einer verminderten Empfindlichkeit gegenüber einer Stimulation ab, die normalerweise schmerzhaft ist.

 

 

Hypästhesie

Verminderte Sensibilität gegenüber Stimulation, ohne die speziellen Sinne (hören, sehen…).

Hinweis: Stimulation und Lokus müssen angegeben werden.

 

Neuralgie

Schmerz im Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Nerven.

Hinweis: Die häufige Anwendung des Begriffs, insbesondere in Europa, impliziert häufig eine Anfallsartige Qualität, aber Neuralgie sollte nicht allein für Anfallsartige Schmerzen verwendet werden.

 

Neuritis

Entzündung eines oder meherer Nerven.

Hinweis: Sollte nicht verwendet werden, wenn keine Entzündung vorliegt oder angenommen wird.

 

 

 

 

Neuropathischer Schmerz

Schmerzen, die durch eine Läsion oder eine Erkrankung des somatosensorischen Nervensystems verursacht werden.

Hinweis: Neuropathischer Schmerz ist eine klinische Beschreibung (und keine Diagnose), die eine nachweisbare Läsion oder eine Krankheit erfordert, die etablierte neurologische Diagnosekriterien erfüllt. Der Begriff Läsion wird häufig verwendet, wenn diagnostische Untersuchungen (z. B. Bildgebung, Neurophysiologie, Biopsien, Labortests) eine Abnormität oder ein offensichtliches Trauma zeigen. Der Begriff Krankheit wird üblicherweise verwendet, wenn die zugrundeliegende Ursache der Läsion bekannt ist (beispielsweise Schlaganfall, Vaskulitis, Diabetes mellitus, genetische Abnormität).

 

Somatosensorisch bezieht sich auf Informationen über den Körper an sich, einschließlich viszeraler Organe, und nicht auf Informationen über die Außenwelt (z. B. Sehvermögen, Hören oder Geruch). Das Vorhandensein von Symptomen oder Zeichen (z. B. durch Berührung hervorgerufener Schmerz) allein rechtfertigt nicht die Verwendung des Begriffs neuropathisch. Einige Krankheitsbilder, wie Trigeminusneuralgie, werden derzeit eher durch ihre klinische Präsentation als durch objektive diagnostische Tests definiert. Andere Diagnosen wie postherpetische Neuralgie basieren normalerweise auf der Anamnese. Bei der Untersuchung von neuropathischen Schmerzen ist es üblich, dass diagnostische Tests nicht schlüssige oder sogar inkonsistente Daten liefern können. In solchen Fällen ist eine klinische Beurteilung erforderlich, um die Gesamtheit der Befunde bei einem Patienten auf eine mutmaßliche Diagnose oder eine prägnante Gruppe von Diagnosen zu reduzieren.

 

 

 

Zentrale neuropathische Schmerzen 

Schmerz, verursacht durch eine Läsion oder Erkrankung des zentralen somatosensorischen Nervensystems. Siehe neuropathischer Schmerz.

 

Periphere neuropathische Schmerzen

Schmerz, verursacht durch eine Läsion oder Erkrankung des peripheren somatosensorischen Nervensystems. Siehe neuropathischer Schmerz.

 

Neuropathie

Die Störung der Funktion oder der pathologischen Veränderung im Nerven: in einem Nerv, mononeuropathie; in mehreren Nerven, Mononeuropathie Multiplex; wenn diffus und bilateral, Polyneuropathie.

Hinweis: Die Neuritis ist ein Spezialfall der Neuropathie und ist für entzündliche Prozesse reserviert, die Nerven betreffen.

 

 

Nociception

Der neuronale Prozess der Kodierung von schädlichen Reizen.

Hinweis: Konsequenzen der Kodierung können autonom (z. B. erhöhter Blutdruck) oder Verhaltensstörungen (Motorische Rückziehreflex oder komplexeres nocifensives Verhalten) sein. Schmerzempfindung ist nicht notwendigerweise impliziert.

 

Nozizeptives Neuron

Ein zentrales oder peripheres Neuron des somatosensorischen Nervensystems, das in der Lage ist, schädliche Reize zu kodieren.

 

Nozizeptiver Schmerz

Schmerzen, die sich aus tatsächlichen oder drohenden Schäden an nicht-neuronalen Gewebe ergeben und auf die Aktivierung von Nozizeptoren zurückzuführen sind.

Hinweis: Dieser Begriff ist im Gegensatz zu neuropathischen Schmerzen. Dieser Begriff wird verwendet, um Schmerzen zu beschreiben, die mit einem normal funktionierenden somatosensorischen Nervensystem im Gegensatz zu der abnormalen Funktion auftreten, die mit neuropathischem Schmerz einhergeht.

 

Nozizeptiver Stimulus

Ein tatsächlich oder potenziell gewebeschädigendes Ereignis, das von Nozizeptoren transduziert und codiert wird.

 

Nociceptor

Ein hochschwingender sensorischer Rezeptor des peripheren somatosensorischen Nervensystems, der in der Lage ist, schädliche Stimuli zu transduzieren und codieren.

 

 

Schädlicher Reiz

Ein Reiz, der Schäden an normalem Gewebe verursacht oder diese davon bedroht.

 

Schmerzschwelle

Die minimale Intensität eines Stimulus, der als schmerzhaft empfunden wird.

Hinweis: Traditionell wurde die Schwelle, wie wir sie früher definiert haben, oft als die geringste Reizintensität definiert, bei der ein Subjekt Schmerzen empfindet. Richtig definiert, ist die Schwelle in Wirklichkeit die Erfahrung des Patienten, während die gemessene Intensität lediglich ein externes Ereignis ist. Es ist üblich, dass die meisten Schmerzforscher die Schwelle in Bezug auf den Reiz definieren, was vermieden werden sollte. Der Schwellenwert kann jedoch als solcher erkannt und gemessen werden. In der Psychophysik werden Schwellen definiert als das Niveau, bei dem 50% der Reize erkannt werden. In diesem Fall wäre die Schmerzschwelle das Niveau, bei dem 50% der Reize als schmerzhaft erkannt würden. Der Reiz ist kein Schmerz und kann kein Maß für Schmerz sein.

 

Schmerztoleranzlevel

Die maximale Intensität eines Schmerz-erzeugenden Stimulus, den ein Subjekt in einer gegebenen Situation akzeptieren will.

Hinweis: Wie bei der Schmerzgrenze ist die Schmerztoleranz die subjektive Erfahrung des Einzelnen. Die Reize, die normalerweise in Relation zu ihrer Produktion gemessen werden, sind die Stimuli der Schmerztoleranzstufe und nicht die Höhe selbst. Somit gilt das gleiche Argument für das Schmerztoleranzniveau bezüglich der Schmerzschwelle und es ist nicht in Bezug auf die externe Stimulation als solche zu definieren.

 

Parästhesien

Eine abnorme Empfindung, egal ob spontan oder evoziert.

Hinweis: Vergleichen Sie mit Dysästhesie. Nach vielen Diskussionen wurde vereinbart, zu empfehlen, dass der Begriff Parästhesien verwendet wird, um eine abnormale Empfindung zu beschreiben, die nicht unangenehm ist, während Dysästhesie bevorzugt für eine abnormale Empfindung verwendet wird, die unangenehm empfunden wird. Die Verwendung eines Begriffs (Parästhesie), um spontane Empfindungen anzuzeigen, und der andere, um auf evozierte Empfindungen Bezug zu nehmen, wird nicht empfohlen. Es gibt ein Gefühl, in dem, da Parästhesie im Allgemeinen auf abnormale Empfindungen verweist, es Dysästhesie umfassen könnte, aber andersherum nicht. Dysästhesie umfasst nicht alle abnormalen Empfindungen, sondern nur diejenigen, die unangenehm sind.

 

 

Sensibilisierung

Erhöhte Reaktionsfähigkeit von nozizeptiven Neuronen auf ihren normalen Input und / oder Rekrutierung einer Reaktion auf normalerweise unter der Schmerzschwelle liegenden Input.

Hinweis: Die Sensibilisierung kann einen Abfall der Schwelle und eine Zunahme der Schwellen-Reaktion beinhalten. Spontane Entladungen und Erhöhungen der Größe des rezeptiven Feldes können ebenfalls auftreten. Dies ist ein neurophysiologischer Term, der nur angewendet werden kann, wenn sowohl die Eingabe als auch die Ausgabe des zu untersuchenden neuralen Systems bekannt sind, z. B. durch Steuern des Stimulus und Messen des neuronalen Ereignisses. Klinisch kann Sensibilisierung nur indirekt aus Phänomenen wie Hyperalgesie oder Allodynie abgeleitet werden.

 

 

Zentrale Sensibilisierung

Erhöhte Reaktionsfähigkeit von nozizeptiven Neuronen im zentralen Nervensystem auf ihren normalen oder afferenten Input unterhalb der Schmerzschwelle.

Hinweis: Siehe Hinweis für Sensibilisierung und nozizeptives Neuron. Dies kann eine gesteigerte Reaktionsfähigkeit aufgrund einer Dysfunktion endogener Schmerzkontrollsysteme einschließen. Periphere Neuronen funktionieren normal; Funktionsänderungen treten nur in zentralen Neuronen auf.

 

Periphere Sensibilisierung

Erhöhte Ansprechbarkeit und reduzierte Schwelle von nozizeptiven Neuronen in der Peripherie zur Stimulation ihrer rezeptiven Felder.

Hinweis: Siehe Hinweis zur Sensibilisierung.

 

Weitere Informationen

Max Herbst

Physio meets Science

m.herbst@physiomeetsscience.com

 

Quelle: ISAP (1994) Part III: Pain Terms, A Current List with Definitions and Notes on Usage.

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Bald startet der neue Sportbetreuerkurs - Letzte Plätze sind noch frei.

Séverine Albini-Vogel und Thomas Balke übernehmen die Organisation des SSB. Schon am 6. April startet die 11. Ausgabe dieser erfolgreichen Ausbildung. Im Interview erklären die beiden, für wen der SSB gedacht ist.

 

Der Sportbetreuer ist für all jene, welche sich aktiv an der Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern (Einzelsport oder Sportvereine, mit und ohne Wettkämpfe) am Spielfeldrand engagieren. Von unserer Weiterbildung profitieren sowohl "gestandene" Physios, als auch angehende Physiotherapeuten, Medizinische Masseurinnen und Sportstudenten / Sportlehrerinnen. Die Ausbildung bildet eine gute Basis für die Betreuung im Sportbereich.

 

- Was sind die Schwerpunkte?

Die Schwerpunkte sind praktische Anwendungen wie das tapen, die Reanimation und die Ausrüstung des Betreuerkoffers, das mentale Coaching und die Massnahmen on field sowie die Massagetechniken. Zudem erhält man durch ein Podiumsgespräch die Möglichkeit, sich mit Spitzensportlern auszutauschen und erhält ihre Sichtweise der Sportbetreuung. In der Theorie erhält man Informationen über die Wundheilung, die Regeneration, die Medikation, das Doping, die zahnärztliche Versorgung und die Ernährung im Sport.

 

- Wie ist der Kurs aufgebaut?

Er ist in 4 Module eingeteilt, welche jeweils an einem Samstag von 8.30 - 17 Uhr durchgeführt werden. Theorie und Praxis wechseln sich in der Regel ab. Das erste Modul startet am Samstag, 6. April. Das letzte Modul findet im August statt. Die Ausbildung ist kompakt gehalten.

 

- Wieviel Zeit muss ich dafür investieren, neben dem Besuch der Module?

Werden die Module aufmerksam besucht und nachbearbeitet, besteht kein grosser Zeitaufwand, die abschliessende multiple choice-Prüfung zu bestehen.

 

- Ihr habt die Kursleitung von Felix Zimmermann übernommen. Gibt es Änderungen im Inhalt der Ausbildung?

Da der Kurs bisher sehr erfolgreich war, haben wir das Gerüst bestehen lassen. Es wurde lediglich ein theoretischer Block gegen einen praktischen ausgetauscht.

 

- Was sind die Highlights?

Jedes Referat ist unserer Meinung nach ein kleines Highlight. Da jedes Referat einem Puzzleteil der ganzen Weiterbildung entspricht. Am meisten Spass machen bestimmt die praktischen Anwendungen, da dort das Gelernte direkt umgesetzt werden kann.

 

- Worauf freut ihr euch am meisten?

Wir freuen uns sehr darauf, den SSB mit dem vollen Vertrauen der SART weiterzuführen und unsere Ideen zur Weiterentwicklung umsetzen zu können.

 

- Am 6. April geht es los, was steht bei euch in den Vorbereitungsarbeiten noch an?

Im Prinzip sind wir schon in der Detailplanung. Die Referenten sind gesetzt, der Zeitplan steht. Jetzt freuen wir uns nur noch auf den 6. April!

Für weitere Informationen

 

Séverine Albini-Vogel

+41 79 578 33 58

info@personalphysio.ch

 

Thomas Balke

‭+41 79 954 70 48‬

thomas.balke@merianiselin.ch

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Netzwerkblog mit einem Input zur Elektrotherapie

Jeweils am letzten Freitag des Monats steht unseren Netzwerkpartnern der Blog für Ihre Inputs zur Verfügung. Heute berichtet die DJO aus Ecublens von einer Weiterbildung in Basel.

Anfang Februar fand in der Crossclinic eine Weiterbildung mit dem Themenschwerpunkt Elektrotherapie statt. Dabei wurden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten mit dem Compex Elektrotherapiegerät für die Rehabilitation in der Heimbehandlung simuliert.

 

Indikationsschwerpunkte hierbei waren insbesondere die VKB, Rotatorenmanschette und der Quadrizeps.

 

Die Veranstaltung überzeugte insbesondere durch den Referenten, der alle Physiotherapeuten auf den neuesten Stand der Therapiemethoden und Anwendungsmöglichkeiten bringen konnte.

 

Özkan Karasu von DJO Medical Switzerland erklärt an einer Probandin die Wirkungsweise der Elektrotherapie.

 

            

Mehr zum Thema Elektrotherapie finden Interessierte in dieser Studie:

Download
Neuromuscular Electrical Stimulation Superimposed on Movement Early after ACL Surgery
Macaluso_Summary.pdf
Adobe Acrobat Dokument 866.5 KB

Für weitere Auskünfte

 

Özkan Karasu

DJO Global Switzerland Sàrl 

1024 Ecublens VD

 

021 695 2360   

oezkan.karasu@DJOglobal.com

www.DJOglobal.com

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