Friends bei der SART: „Ein gutes Netzwerk ist die Basis für den Erfolg unserer Branche“

ESP (Education Network) und die SART verbindet eine lange Vergangenheit. Das ESP ist der Zusammenschluss mehrerer Europäischer Kooperationspartner mit demZiel, Sportphysiotherapie auf wissenschaftlich fundierten Grundsätzen zu entwickeln.

Seit der Gründung der SART 1998 ist ESP dabei. Harald Bant ist einer der Gründer des ESP und fachlicher Beirat der SART. Er weiss aus Erfahrung, wieso sichein Engagement bei der SART auf jeden Fall lohnt. Wir wollten es genauer wissen.

 

Was hat für die ESP den Ausschlag gegeben als Friends bei der SART mitzumachen?

Harald Bant: Das waren damals zwei wichtige Gründe. Zum ersten: Die Personen welche damals die SART gegründet haben waren professionelle, ehrliche und visionärePhysiotherapeuten, deren Hauptfokus auf der Zusammenarbeit lag. Sie erkannten die Chance eines guten Netzwerkes schon damals und haben die Idee immer weitergesponnen und vorangetrieben. Derzweite Grund war ein inhaltlicher: Die aktive Rehabilitation war schon vor 20 Jahren das zentrale Thema der SART - obwohl es 1998 noch relativ neu und erst auf dem Sprung war, sich als eine Formvon physiotherapeutische Interventionen in der Schweiz zu etablieren. Wir wollten dabei sein und haben die Chance genutzt, uns früh mit der SART zu verbinden.

 

Was bringt euch das Engagement bei der SART?

HB: Wie gesagt die Kraft liegt in der Zusammenarbeit im Netzwerk. Durch die Vernetzung miteinander, mit anderen Disziplinen und dem ständigen Dialog bringt es nichtnur die einzelnen Mitglieder von uns und der SART weiter in ihrer professionellen Entwicklung, sondern auch alle anderen, die sich bei der SART engagiere. Nicht zuletzt auch uns, die Mitgliederdes fachlichen Beirates.

 

Hat das Engagement auch einen persönlichen Nutzen?

HB: Sicher! Es ist immer wieder eine Freude, mit leidenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten, die die Lebensqualität ihrer Patientinnen und Patientenverbessern und die Physiotherapie auf ein noch besseres Niveau bringen wollen. Das motiviert, stimuliert, bringt neue Ideen und neue Entwicklungen und Ansätze in die Physiotherapie. Davonprofitiert jeder.

 

Wie wichtig ist die Vernetzung in der Branche?

HB: Das ist die Basis für die professionelle Entwicklung. Um die Physiotherapie voran zu bringen - inhaltlich, wissenschaftlich und wirtschaftlich - ist dieZusammenarbeit und ein guter Austausch von essentieller Bedeutung. Die SART bildet hier ein wichtiges Fundament für die ganze Branche seit 1998 in der Schweiz.

 

Wie wichtig ist die Vernetzung für deine Organisation?

HB: Die Vernetzung des ESP mit der SART existiert schon seit 2002 bis heute, also 15 Jahre lang. Sie ist für uns zentral, denn die SART bietet eine Plattform fürunsere Studentinnen und Studenten und Referentinnen und Referenten sowohl während der Sportphysiotherapie-Ausbildung als auch danach. Ausserdem hat die Zusammenarbeit die inhaltliche Entwicklungder Physiotherapie weitergeführt.

 

Wie das?

HB: Die Vernetzung hat zu vielen gegenseitigen Anfragen für Vorträgen auf Symposia und Kongressen geführt. Die Zusammenarbeit hat ausserdem ein Buch herausgebracht„Aktive Rehabilitation bei lumbalen Rückenbeschwerden“ das vor einer Woche veröffentlicht wurde. Last but not least hat die enge Kooperation mitgeholfen, die Entwicklung des CASSportphysiotherapie aufzubauen, das im Januar 2018 startet.

 

Was könnte der SART noch besser machen?

HB: Mit Blick auf die Entwicklung unseres Fachgebietes wäre es gut, wenn die SART auch vermehrt die wirtschaftlichen Kompetenzen ihrer Mitglieder fördert: ZumBeispiel Kommunikationstraining, Entwicklung von Marketingstrategien, und –konzepten. Solche „Soft Skills“ in der Physiotherapie werden immer wichtiger.


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