Willkommen auf unserem Blog.

Hier bloggen wir wöchentlich - immer dienstags - zum aktuellen Geschehen rund um die aktive Reha.

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Am letzten Freitag im Monat steht unser Blog als Plattform für unser Netzwerk offen.


O Tannenbaum - unser Adventskalender

Heute öffnen wir das erste Türchen des Adventskalenders 2020

Liebe SART-Mitglieder, fachliche Beirätinnen und Beiräte, Partner, Sponsoren, Friends und Interessierte

 
Zusammen mit unseren Partnern und Sponsoren haben wir auch dieses Jahr einen vielseitigen Adventskalender zusammengestellt. Ab heute öffnen wir jeden Tag ein Türchen, hinter dem sich Spannendes, Lehrreiches und Praktisches für euch versteckt. Unter anderem sind Fachlektüre, Fitnesstracker, Atemtrainigsgeräte oder SSMT-Tickets und vieles Mehr dabei. 

 

Der Adventskalender findet ausschliesslich auf unserem Facebook-Account statt. 

 

Macht mit und profitiert! 

Eure SART   

 

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Pulsmesser + Fitnesstracker-Aktion mit POLAR nur noch bis 31.12.2020

Letzte Chance: Die 20% Aktion für die SART-Familie läuft noch bis Ende Jahr.

Laufen, Cardio-Training oder Yoga.

 

Bewegung tut gut! Raus aus dem Stollen und - mit dem gebührenden Abstand - rein ins Vergnügen.

 

Falls ihr eine neue Uhr für euer Training sucht haben SART-Mitglieder, Kollektivmitglieder,  fachliche Beirät*innen oder Friends bei Polar noch bis zum 31.12.2020 die Gelegenheit: Unser neuer Produktesponsor offeriert euch einen Rabatt von 20%. 

 

Wie geht es?

  1. Die Internetseite von Polar besuchen
  2. Modell auswählen*
  3. Heike Drossard (heike.drossard@sart.ch) eine Mail schreiben und den Code erhalten
  4. Den Code bei der Bestellung eingeben, bezahlen.
  5. Aufs Päcklein warten.
  6. Lostrainieren.

Bleibt gesund und aktiv!

 

Eure SART

 


Das Kleingedruckte

Die 20%-Aktion endet am 31. Dezember 2020.

 

*Die Aktion gilt auf alle Produkte ausser: Polar Unite und die Polar Vantage V2.

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Ergebnisse zur Umfrage Jobplattform Sportphysiotherapie

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordschweiz Olten hatten wir im Juni den Bedarf einer Plattform für Sportphysiotherapie erhoben. Haris Besic (Masterstudent) hat dazu eine Umfrage lanciert. Jetzt sind die Ergebnisse da: Das Bedürfnis scheint vorhanden.

 

Über 200 Personen haben ihr Feedback zur Idee gegeben, welches durchwegs sehr positiv war. Die Umfrage wurde unter anderem von Personen aus der Physiotherapie, Sportvereinen sowie ärztlichen Bereichen beantwortet. In der Master Thesis (siehe im Anhang unten) findet ihr die detaillierten Informationen.

 

Vorab das Wichtigste: Die Idee wird vom grössten Teil der Befragten als innovativ angesehen und deckt ein bestehendes Bedürfnis in der Branche. 

 

Es haben sich auch wichtige Punkte ergeben, die es für eine erfolgreiche Umsetzung zu beachten gilt. Im Fokus stehen hier

  • Datenschutz
  • Professionalität
  • grosse Auswahl an Partnern

Um diese Punkte gezielt mit der richtigen Zielgruppe zu besprechen, möchten wir nun die Idee weiterentwickeln und prüfen, wie eine Umsetzung am einfachsten und sinnvollsten anzugehen wäre. 

 

Bist du interessiert und motiviert mit uns gemeinsam an der Idee zu arbeiten?

Dann melde dich doch beim Vorstand der SART unter info@sart.ch. Wir freuen uns, von Dir zu lesen.

 

Sportliche Grüsse, bleibt gesund!

 

Eure SART 


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Die Schulter und Messen in der Therapie – zwei schwierige Themen ☹

Überall fragen wir nach Daten und Fakten, so auch aktuell in Zeiten des Covid Virus. Wobei sich doch die Frage stellt, warum sich nicht auch unsere Therapien nach Daten und Fakten orientieren? So lautet die Antwort auf die Frage, wie es dem Patienten heute geht doch häufig lediglich „ja deutlich besser“ oder „naja heute eher schlechter“. Viel zu selten allerdings werden Parameter geschaffen, welche den Zustand des Patienten, der Patientin deutlicher darstellen können. In Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen ist die Wichtigkeit von Assessments immer allen klar. Dass hierdurch die Kommunkation mit Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten, Sporttherapeutinnen und -therapeuten und Kolleginnen und Kollegen vereinfacht, sowie die Motivation der Patientinnen und Patienten gesteigert wird, sollte uns doch anspornen diese in unseren therapeutischen Alltag zu integrieren. 

 

Aufgrund dessen haben wir am universitären Zentrum für Prävention und Sportmedizin Balgrist in Arbeitsgruppen die sinnvollsten Untersuchungstechniken und Möglichkeiten von Assessments in der Rehabilitation der Schulter in zwei Artikeln zusammengefasst, um hiermit jedem den Umgang an diesem so herausfordernden Gelenk erleichtern zu können.  Die Artikel findet ihr am Schluss.

Des Weiteren sind wir in Arbeitsgruppen ständig dran auch für andere Bereiche solche Standards zu schaffen und neues Wissen aus der Forschung in die Therapie zu bringen. So konnten wir bereits vor ein paar Jahren eine assessmentorientierte Reha nach Knieverletzungen etablieren und dieses Jahr die Nachbehandlung nach OSG Distorsionen anhand von neusten Erkenntnissen besser darstellen und somit effektiver und sicherer gestalten zu können. 

 

Obwohl wir sehr motivierte Kolleginnen und Kollegen haben, ist die grosse Herausforderung doch immer wieder, diese Assessments schlussendlich wirklich durchzuführen. Daher wäre es schön, wenn ein Ruck durch unsere Berufsgruppe gehen würde, um gemeinschaftlich zeigen zu können, wie effektiv und hilfreich Patientinnen und Patienten dank uns sind. Da das was sich in der Gemeinschaft durchsetzt schlussendlich auch zum Standard und somit locker und leicht angewendet wird. Dieses würde längerfristig gesehen auch zur Stärkung unserer Berufsgruppe führen und zu einer grösseren Motivation jedes Einzelnen bei seinem erfolgreichen Arbeiten.

 

Viel Spass beim Lesen der Schulterartikel und viel Erfolg beim Umsetzen und Geniessen der Therapieerfolge😊

 

Matthias Jörger

Physiotherapeut OMT/ cand. MSc 

 Universitätsklinik Balgrist

Universitäres Zentrum für Prävention und Sportmedizin

+41 44 386 52 52

 

matthias.joerger@balgrist.ch

www.balgrist.ch/sportmedizin


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AWL Getting „back“ to action mit Ben Cormack - Für euch zusammengefasst

Lieber lehren oder verstehen? „Getting BACK to action“ - ein überaus passendes Wortspiel für die erste After-Work-Lecture mit Ben Cormack (Cor-Kinetic) bei science2practice. David Schmidt hat für euch die wichtigsten Learnings zusammengetragen.

 

Zwei Stunden vollgepackt mit aktuellen Inhalten rund um das Thema unspezifischer Rückenschmerz. Ben hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seine Standpunkte der Therapie klar erläutert und sehr sympathisch vermittelt:

  • Bewegung als Therapie verstehen und Patienten zu aktiver Bewegung motivieren.
  • Patient Education hat zwar seine Berechtigung in der Therapie, aber Patientinnen und Patienten wollen vor allem ihren Schmerz verstehen und nicht belehrt werden.
  • Rückenschmerz ist selten ein strukturelles Problem, sondern vielmehr eine Frage von Überzeugung und Wahrnehmung.

Inzwischen ist es akzeptiert, dass Rückenschmerz und radiologische Diagnostik selten Hand in Hand gehen. Doch weiterhin wird zu oft geröntgt und gescanned, zu selten werden die vielen Co-Faktoren rund um die Rückenschmerzerfahrung thematisiert. Zu wenig häufig wird versucht herauszufinden wie der Patient, die Patientin die Beschwerden wahrnimmt und was die Schlussfolgerungen und darauf basierenden Handlungen persönlich bedeuten. 

 

Laut dem Lancet (2018) liegt bei über 90% der Rückenschmerzpatienten kein struktureller Bezug zu den Beschwerden vor. Es gibt bis dato auch kaum verlässliche Tests, um eine schmerzauslösende Struktur zu definieren (Bardin 2017). Der wichtigste Test für die Patientin, den Patienten ist die eingeschränkte oder schmerzhafte Bewegung die als am wichtigsten empfunden wird bzw., welche am stärksten den Alltag beeinträchtigen. Da helfen auch keine kreierten Schmerzkonzepte, fragliche Ursache-Folgeketten oder therapeutische Wunschvorstellungen. 

 

Die britischen NICE Guidelines empfehlen bei unspezifischen Rückenschmerzen:

  • red-flags auszuschliessen
  • über unspezifische Rückenschmerzen aufzuklären
  • Ängste abzubauen
  • offene Fragen des Patienten, der Patientin zu klären
  • den Faktor Zeit und seine positive Wirkung zu nutzen
  •  zu aktiver Bewegung bzw. Training zu motivieren
  • Vertrauen aufzubauen & Patienten emphatisch zu begleiten
  • parallel dazu kann bei entsprechend auffälligen Patienten eine kognitive Verhaltenstherapie angezeigt sein

 

Keine bzw. nur eine schwache Evidenz und bestenfalls nur als „second-line-treatment“ einzustufen sind,

  • Wärmetherapie
  • Manipulationen
  • Massage
  • Akupunktur/Dry Needling
  • Yoga
  • Achtsamkeitstraining

Im Hinblick auf die grundsätzlich gute und ungefährliche Prognose beim unspezifischen Rückenschmerz dürfen wir versuchen, entspannter mit dem Thema umgehen. Dies sollte unbedingt auch an unsere Patienten vermittelt werden können. Kommuniziert emphatisch und angstabbauend – dann ist der erste Schritt zu „BACK to action“ bereits getan.

 

An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich Ben Cormack für seine kostbare Zeit und den spannenden Input und der SART für die tatkräftige Unterstützung bedanken!

 

Es ist schön euch als Partner an unserer Seite zu wissen. 

 
David Schmidt

science2practice


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